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Markeninformationen

Richard Sieper gründete 1921 ein Gießereiunternehmen in Lüdenscheid, die Basis der heutigen Sieper Werke. Am Anfang stand die Fertigung von Konsumgüterartikeln wie Bestecken aus Aluminium, Aschenbechern und patentierten Koppelschlössern. Kurz darauf begann die Firma mit der Entwicklung und Fertigung von neuen Produkten aus zu dieser Zeit weniger bekannten thermoplastischen Kunststoffen.

Im Jahr 1943 erfolgte der Ausbau des Unternehmens durch Gründung einer weiteren Produktionsstätte in Hilchenbach-Müsen, der heutigen Sieper Werke GmbH, Hilchenbach zur Herstellung von Konsumgütern aus Kunststoff sowie Kleinmöbeln, Spiegelschränken und technischen Kunststoffartikeln.

1950 wurde das Markenzeichens SIKU (SIEPER KUNSTSTOFFE) angemeldet, Im selben Jahr gehörte SIKU zu den Ausstellern der 1. Nürnberger Spielwarenmesse und zeigt dort erstmalig Spielwaren aus Kunststoff (u.a. einen Bauernhof mit Tieren). In den Folgejahren wird das Spielwarensortiment weiter ausgebaut, ab 1951 auch mit SIKU-Spielzeugmodellen.

Ab 1963 wurde das Zinkdruckgussverfahren bei den neuen Spielzeugmodellen aus Metall angewandt. Der Start erfolgte mit 16 Modellen heute umfasst das Sortiment 250 Produkte. Neue Serien (1983 Farmer-Serie im Maßstab 1:32 und 1998 SIKU-Junior mit hochwertigen Spielzeugmodellen aus Kunststoff in größerem Maßstab) ergänzen das Sortiment.

Ein weiterer Meilenstein erfolgte im Jahr 1984 mit der Übernahme des traditionsreichen Berliner Unternehmens Wiking Modellbau. Wiking fertigt detailgetreue Verkehrsmodelle aus Kunststoff im Maßstab 1:87 (HO) und 1:160 (Spur N). Produkte der Marke Wiking zählen in Sammlerkreisen zu den begehrtesten Modellen, die auch weiterhin von "Könnern für Kenner" entwickelt und gefertigt werden.