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Lada Niva - Russisches Allrad Urgestein ist nicht kleinzukriegen

Wiking - März 2020

Die April-Auslieferung greift alte und neue Themen auf, belebt sogleich auch die beliebten Wiking-Sammelzyklen auf ganz individuelle Weise. So ergänzt der Lada Niva 4x4 die Chronologie von Meilensteinen der Allrad-Chronologie, während die einmalige Auslieferung der Edition zum Mercedes-Benz Pullman an den epochalen Start in die Frontlenker-Ära der 1950er-Jahre erinnert. Mit dem BMW 1600 GT Coupé, dem Tempo Matador, aber auch den Lkw-Aufliegern mit Henschel-, Krupp- und MAN-Pausbacken-Zugmaschinen stellen die Traditionsmodellbauer bedeutende Lkw-Klassiker des Wirtschaftswunders vor. Hinzu kommen Opel Kadett B und Opel Manta, die als Youngtimer an die späten 1960er-Jahre erinnern. Aber auch Premieren wie der Büssing 4500 als Getränkelaster und das topaktuelle Rosenbauer-Löschfahrzeug der AT-Generation mit neuer Schlauchhaspel sorgen für frischen Modellwind zum Frühjahr 2020.

 


 

Lada Niva - grün
Russisches Allrad Urgestein ist nicht kleinzukriegen
Wiking würdigt einen verdienten Youngtimer mit ganz eigenwilliger Geschichte: Der Lada Niva machte in Deutschland den Allradler erst erschwinglich, als noch niemand vom SUV sprach. Wenngleich die Vorbildbesitzer einst über die allzu rasche Rostempfindlichkeit zu klagen hatten, fanden sich bis heute unzählige Liebhaber des russischen Geländewagens. Besonders bemerkenswert: Es gab seinerzeit beim Vorbild preislich so gut wie keine Alternative zum Niva. Für Forst und Landwirtschaft sollte sich der Allrad-Lada den Ruf eines Draufgängers erwerben – robust und leidensfähig. Wiking stellt die 87-fache Miniaturisierung nach dem Vorbild der späteren 1990er-Jahre vor und rüstet den Geländewagen diesmal in der Grundversion mit Stahlfelge aus. Die Karosserie ist dreitürig mit dem üblich kurzen Radstand ausgeführt. Die Traditionsmodellbauer gestalten feine Gravuren an Motorhaube, Tür, Regenrinne, aber auch Blinkern, Türgriffen, Tankdeckel und Lüftungsschlitzen aus. Und natürlich dürfen die beim Vorbild auffällig auftragenden Scharniere an der Heckklappe nicht fehlen. Frontscheinwerfer werden transparent eingesetzt, genauso der Kühlergrill. Im Innern sind die beiden Frontsitze mit dezenten Kopfstützen ebenso ausgestaltet wie die durchgehende Rückbank. Und natürlich besitzt das Armaturenbrett den typisch eckigen Niva-Tacho, während das Lenkrad eingesetzt wird.

 


 

Opel Manta A - Le Mans Blau
Manta mit sportlicher Attitüde der schwarzen Streifen
Wer beim Vorbild genau hinsieht, erkennt hinter den Vorderrädern das silberne Manta-Zeichen in Form des Rochens, jener Meerestierart, zu denen auch der Manta als Namensgeber zählt. Die jungen Autofahrer der 1970er-Jahre lechzten nach sportlichem Ambiente ihrer Autos – meist den Rallyefahrzeugen jener Jahre nachempfunden. So erfreute sich der Opel Manta A in der sportlichen Gestaltung dank der auffällig breiten schwarzen Streifen großer Blickwirkung. Mit dieser gelungenen klaren Linienführung der Karosserie und der von funktionellen Überlegungen bestimmten Innenraumgestaltung war Opel damals ein Klassiker gelungen, der seinen festen Platz im Wiking-Programm bekommen hat. Dabei entspricht der Typ bester europäischer Sportwagen-Tradition. Der Manta ist in der Markenhistorie das erste eigenständige Coupé internationalen Maßstabs im Opel-Programm.

 


 

Opel Kadett B - verkehrsrot
Bochumer Bestseller mit rotem Limousinen-Flair
Der Kadett B war die zweite Generation, die im eigens für diesen Typ gebauten Bochumer Werk vom Band lief. Dieser Automobilklassiker aus dem Herzen des Reviers gilt als wirkliches Brot-und-Butter-Auto seiner Jahre und zählt heute zu den Youngtimern der ersten Generation. Der Opel Kadett B wurde einst zum Bestseller – es war die Limousine des „kleinen Mannes“ und das Opel-Pendant zum VW Käfer. So konnten die Wiking-Konstrukteure die charaktergebenden Formen prägnant herausarbeiten – das Ergebnis mit vielen Details wie separatem Kühlergrill – kann sich sehen lassen. In der Kompaktklasse wurde der Kadett zwischen 1965 und 1973 in immerhin rund 2,6 Millionen Exemplaren gebaut und zählt damit bis heute zu den erfolgreichsten Opel-Modellen. Der Kadett markiert eine Epoche, als die Bochumer Opel-Werke auf dem Zenit ihrer Produktionsbedeutung für Deutschland waren.

 


 

BMW 1600 GT Coupé - silber-metallic
Sportklassiker im edlen Silberlack
Es war im silbernen Lack die beliebteste Bestellversion – der BMW 1600 GT Coupé hatte eben nur eine kurze Verweildauer im Zeichen des blauweißen Markenemblems auf der Haubenspitze. BMW ließ das 1600 GT Coupé aus dem Glas-Nachlass nur noch zwölf Monate in den Bestelllisten. Mit der Übernahme von Glas wurde das GT-Modell zum September 1967 mit BMW-Technik ausgestattet, so dass der 105 PS starke BMW-Motor serienmäßig verbaut wurde. Und natürlich wurde der Kühlergrill – wie beim Wiking-Klassiker zu sehen – mit BMW-Niere und neuen Rückleuchten ausgerüstet. Die Geschichte bleibt trotz alledem bemerkenswert: Die italienische Karosserieschmiede Frua hatte dem Glas 1300 GT Sportcoupé in seiner 1963 auf der IAA vorgestellten Ursprungsversion alle Ästhetik mit auf den Weg gegeben, die ein zeitgemäßer Sportwagen brauchte. Während 1964 die Auslieferung der ersten 75 PS starken 1300er GT begann, startete im September das 1700er Coupé – dann mit 100 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Auffälligste Änderung beim Glas-Upgrading: Durch die höhere Bauweise des Motors verfügte die Haube über eine flache Hutze, die fortan für alle Modelle genutzt wurde.

 


 

Tempo Matador Hochpritsche - purpurrot
„Tempo“ gibt mit jeder Last richtig Tempo
Er gilt heute als Transporter-Legende, denn in den Nachkriegsjahren waren tausende Betriebe mit dem Tempo Matador auf dem Weg ins Wirtschaftswunder. Der schlichte Transporter hat es unverdienterweise nie zur kultigen Wertschätzung eines VW T1 gebracht, doch Wiking würdigt das Vorbild. So erscheint der Tempo Matador mit der Einfachkabine als „leiser Held“ des Wirtschaftswunders erstmals mit einer hohen Pritsche. Gerade in dieser Ausführung erfreute sich der Tempo Matador hoher Wertschätzung, weil er für die typischen Transportaufgaben geradezu prädestiniert war. Der Tempo macht eben mit jeder Last richtig Tempo.

 


 

Set "MB Pullman"
Die großen Legenden der Pullman-Frontlenker
Mit der Edition „Mercedes-Benz Pullman“ erinnert Wiking an den Beginn einer neuen Generation von Lastwagen. Tatsächlich war es in den 1950er-Jahren der epochale Wechsel weg vom Haubenwagen hin zum Frontlenker. Mercedes-Benz firmierte mit ihren ersten Frontlenkern unter der Typenangabe „LP“. Der Buchstabe „L“ stand für Lastwagen, das „P“ für Pullman-Fahrerhaus, benannt nach dem amerikanischen Eisenbahnkonstrukteur, der sich einen Namen mit stromlinienförmigen Zügen gemacht hatte. Mit dem Wiking-Set werden die Pullman-Versionen aus alten und neuen Formen kombiniert – das Trio mit dem zeitgenössischen Flachpritschenauflieger beweist damit, wie sich die Wiking-Philosophie von gestern und heute begegnet. Mit dem Pullman-Zugmaschinentrio stellen die Traditionsmodellbauer eine willkommene Kombination der Sattelzugauflieger vor, die einst am Beginn der Frontlenker-Ära von Mercedes-Benz standen. Der Vorteil der Frontlenker-Bauweise lag auf der Hand, denn es war endlich Platz für eine separate Schlafkabine für die seinerzeit übliche Zwei-Mann-Besatzung. Zugleich konnte die Pritschenlänge um einen Meter bei gleichzeitig steigender Nutzlast wachsen.