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Erster Frontlenker-Tankzug der 1950er-Jahre

Wiking - November 2020

Vor 65 Jahren betrat Aral mit diesem Auflieger-Vorbild Neuland – Wiking miniaturisierte im August diesen großen Frontlenker-Klassiker der Tankwagen-Geschichte! Damit stellen die Traditionsmodellbauer dem bereits miniaturisierten Henschel-Tankzug mit kubischem Lepoix-Fahrerhaus auch den zeitgenössischen Vorgänger zur Seite. Und alles mit spannender Lkw-Geschichte: Schon in den fünfziger Jahren bemühte sich Aral in den verschiedenen Verkaufsniederlassungen um eine alltagstaugliche Logistik. Leistungsfähige Tankwagen waren gefordert, die Treibstoffversorgung des immer größer werdenden Tankstellennetzes sicher zu stellen, aber auch mit größtmöglicher Ladekapazität die Industriekunden zu beliefern. Der Henschel HS 165 T sollte der erste Frontlenker sein, der dann den alltagsüblichen Hauber-Fahrzeugen Konkurrenz machen sollte. In Hamburg wurden mit dem Aral-Tankauflieger umfangreiche Tests gefahren, um bei der späteren Auslieferung den Fuhrparks der Niederlassungen ein bewährtes Gespann bereitzustellen. Parallel setzte Aral zu dieser Zeit bereits Hauber-Fahrzeuge von Magirus, Henschel, Mercedes-Benz und auch MAN ein, doch mit dem HS 165 T wurde Neuland betreten.

 


 

Tanksattelzug (Henschel) "Aral"
Die erste Frontlenker-Generation der Aral-Geschichte
Wiking miniaturisiert einen großen Klassiker der Tankwagen-Geschichte! Schon in den fünfziger Jahren bemühte sich Aral in den verschiedenen Verkaufsniederlassungen um eine wachsende Logistik. Leistungsfähige Tankwagen waren gefordert, die die Treibstoffversorgung des immer größer werdenden Tankstellennetzes sicherstellten, aber auch in der Lage waren, mit größtmöglicher Ladekapazität Industriekunden zu beliefern. Der Henschel HS 165 T sollte der erste Frontlenker sein, der bis dahin den alltagsüblichen Hauberfahrzeugen Konkurrenz machen sollte. In Hamburg wurden mit dem Aral-Tankauflieger umfangreiche Tests gefahren, um bei der späteren Auslieferung den Fuhrparks der Niederlassungen ein bewährtes Gespann bereitzustellen. Zwar setzte Aral zu dieser Zeit bereits Hauberfahrzeuge von Magirus, Henschel, Mercedes-Benz und auch MAN ein, doch mit dem HS 165 T wurde Neuland betreten. Vor allem der geringe Wenderadius bei gleichzeitig idealer Bodenfreiheit im Fall von Bodenwellen sollte die Entscheidung für den Einsatz des 1955 von Henschel in Kassel vorgestellten Frontlenkers reifen lassen. Der Henschel HS 165 T steht dabei für die zur Mitte der 1950er-Jahre beginnende Epoche von Frontlenkern. Mit dem „T“ hinterm Typenzeichen kürzelten die Kasseler Lkw-Bauer kurzerhand die hauberlose Bauweise der „Tramausführung“. Der HS 165 T folgte 1955 seinem nur zwei Jahre zuvor gebauten Vorgänger. Beide unterschieden sich lediglich durch den Kühlwassereinfüllstutzen, so dass das Wiking-Vorbild den späteren Vertreter zeigt, der bis 1961 vom Band lief.

Fahrerhausoberteil verkehrsblau, Fahrerhausunterteil schwarz. Purpurrote Inneneinrichtung, Kühlergrill schwarz mit silbernem Henschel-Stern. Zweiachsiges Fahrgestell mit Kardanteil verkehrsblau. Hintere Kotflügel sowie Felgen schwarz. Silbergraue Sattelplatte. Fahrerhaus mit umlaufend horizontalem Zierstreifen, Fahrerhaustüren mit weiß bedrucktem Aral BV-Logo. Rückleuchten rot bedruckt. Auflieger mit silbergrauem Tankkessel und Heckklappe. Kesselboden mit Laufsteg und Stützbein verkehrsblau. Schwarze Felgen und Doppelkotflügel. Tankaufliegerflanken mit verkehrsblauem Aral-Schriftzug sowie weißem Aral BV-Logo und Schriftzug Aralin. Heckseitiges verkehrsblaues Aral BV-Logo und Schriftzug „Feuergefährlich“.

 


 

Tanksattelzug (Henschel HS 14/16) "Aral"
Damit der Kraftstoff an den Tankstelle niemals versiegte
Als Henschel einst in Kassel seine kubischen Fahrerhäuser vom Band laufen ließ, gingen zahlreiche Zugmaschinen sogleich zu den verschiedenen Tankwagen-Aufbauherstellern. Der Bedarf erwies sich in jenen Jahren, als das Tankstellennetz der Bundesrepublik von Jahr zu Jahr wuchs, als enorm. Gerade Tankauflieger sorgten dafür, dass der Sprit an den Zapfsäulen niemals versiegte. Wiking revitalisiert die historischen Formen von Zugmaschine und Auflieger in der typischen Bauweise jener Jahre, als der Pumpenstand noch am Heck des Aufliegers unter einer großen Klappe verborgen war. Kurzer Rückblick: Als Henschel 1961 zur IAA die neue Lastwagengeneration vorstellte, gehörte auch die zukunftsweisende Reihe von kubischen Fahrerhäusern dazu. Der französische Designer Louis Lucien Lepoix hatte sie entworfen und damit allen Henschel für die 1960er-Jahre ein wirkungsvolles Gesicht gegeben. Wiking miniaturisierte schon damals die so gelungene Fernverkehrsversion, die noch heute dank des optisch lächelnden Charakters Sympathie versprüht.

Fahrerhaus verkehrsblau, Inneneinrichtung anthrazitgrau. Fahrgestell sowie Felgen schwarz, Sattelplatte silber. Frontseitig handbemalte silberne Scheinwerfer. Henschel-Stern und Scheinwerferringe silbern. Stoßstange schwarz bedruckt. Fahrerhausseiten mit weißblauem Aral-Logo. Fahrerhaus-Stirn mit silbernem Henschel-Schriftzug. Auflieger mit weißem Tankoberteil und verkehrsblauem Tankunterteil. Doppelkotflügel sowie Achshalterung verkehrsblau, Felgen schwarz. Tank beidseitig mit verkehrsblauem Aral-Schriftzug. Heckseitig quadratisches Aral-Logo verkehrsblau aufgedruckt.

 


 

Lkw mit Öltank (MAN) "ARAL"
Der Tankwagen, der fürs Heizöl im Keller sorgte
Wiking komplettiert die Reihe von zeitgenössischen Tankwagen, die in allen Jahrzehnten das Alltagsgeschehen auf deutschen Straßen prägten. Diesmal gelingt den Traditionsmodellbauern mit dem ARAL-Fahrzeug eine wunderschöne Neuheit der Frontlenkergeneration von MAN, deren Vorbildproduktion 1967 anlief und deren Typen die gesamten 1970er-Jahre prägten. Bei dem Modellvorbild handelt es sich um ein typisches Verteilfahrzeug für die damalige Heizölversorgung der Haushalte. Brennstoffhändler hatten meistens einen Tank mit Haspel beschafft, der auf einem normalen Pritschen-Lkw verladen werden konnte und beim Typenwechsel einfach auf die nächste Generation verlastet wurde. So ist es übrigens auch bei Wiking geschehen. Sammler kennen den Tankaufbau vom legendären Esso-Tankwagen, der von einem MAN-Kurzhauber transportiert wurde. So ist in jüngster Vergangenheit eine attraktive Chronologie zeitgenössischer Tankfahrzeuge im Wiking-Maßstab 1:87 entstanden.

Fahrerhaus mit Kühlergrill, aber auch Pritsche und Tankunterteil in verkehrsblau. Tankaufbau in weiß. Fahrgestell mit Kardanteil in schwarz. Inneneinrichtung in grau. Felgen schwarz. Fahrerhaustüren mit Markenlogo „BV ARAL“. Auf dem Tank seitlich ARAL-Logo in blau sowie Hinweis auf Feuergefährlichkeit („Flammzeichen“) in ginstergelb und schwarz. Scheinwerfer in der Stoßstange per Hand gesilbert. Kühlergrill mit silbernem Rahmen sowie Schriftzug „MAN“ und „Diesel“ sowie Logo.

 


 

Wiking-Magazin 2020
Wiking-Magazin 2020 mit spannenden Hintergründen
Das Wiking-Magazin 2020 schafft Transparenz und Hintergründe – es ist die große Jahreslektüre mit Markenwissen aus erster Hand. So wird über die Entstehung des Lada Niva ebenso berichtet wie über die Chronologie und späte Ehre des Volvo-Haubers N10-12. In einer Modellreportage geht es um den Vergleich zweier Henschel-Tankzüge aus den 1950er-Jahren: Der erste entstammt dem einstigen Siku-Programm, der zweite kommt aus neuen Wiking-Formen. Dass die Pullman-Generation ein wandlungsfähiges Gesicht besitzt, können Leser genauso erfahren wie die Geschichte der letzten Magirus Eckhauber-Generation, die jüngst mit der Zugmaschinenvorstellung erweitert wurde.

Exklusiv: Der spektakulärste Thyssen-Tanker-Fund aller Zeiten - Spannend und zeithistorisch bemerkenswert sind die Erlebnisse eines Wiking-Sammlers zu DDR-Zeiten. Dort verschwanden beim Postversand von hüben nach drüben einzelne Modelle und Bildpreislisten auf Nimmerwiedersehen. Und wer geglaubt hat, dass sich Thyssen-Tanker niemals auf einer profanen Modelleisenbahn finden lassen, wird eines Besseren belehrt. Es war der wohl spektakulärste Wiking-Fund seit vielen Jahren, über den das Wiking-Magazin 2020 exklusiv berichtet. Und natürlich gibt’s den obligatorischen Rückblick auf die Neuheiten vor 25 und 50 Jahren.

 


 

SIKU//WIKING Modellwelt
Jetzt schon an Weihnachtsgeschenke denken
Jeden Mittwoch in der Zeit vom 18.11.2020 bis 16.12.2020 ist der Shop, Schlittenbacher Str. 56 A von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Die SIKU//WIKING Modellwelt hat den Besucherbetrieb im Museum ab Mittwoch, den 04.11.2020 bis Sonntag, den 29.11.2020 eingestellt. Der Modellwelt – Shop hat unter den aktuell geltenden Hygienestandards geöffnet.
Betreten des Modellwelt – Shops für maximal 9 Personen gleichzeitig. Halten Sie mindestens 1,5 m Abstand zu Ihren Mitmenschen. Besucher müssen einen Nasen – Mund Schutz entsprechend nutzen. Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder in die Armbeuge.

Öffnungszeiten Modellwelt - Shop

Mi - Fr 14:00 - 17:00 Uhr
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