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Neues Hörspiel mit den Olchis und Sängerin Stefanie Heinzmann

Verlagsgruppe Oetinger - Juli 2021

Von Schmuddelfing ins All: Die Olchis heben ab mit Erzählerin und Sängerin Stefanie Heinzmann

Eines Abends beobachten die Olchis von ihrer Müllkippe aus den Sternenhimmel. Sie können viele Sternbilder erkennen: die Fischgräte, die Stinkersocke, den Hühnerich ... Nur zu gerne würden die Olchi-Kinder einmal dort hinauHliegen. Doch Olchi-Papas gebastelte Rakete explodiert schon, bevor es losgeht. Professor Brausewein macht sich daran, eine professionelle Rakete zu bauen. Und schon kurz darauf kann das Abenteuer beginnen!

Der Drache Feuerstuhl bringt die Rakete mit den drei Olchis an den Rand der Erdatmosphäre, und los geht die spannende Reise durch das Weltall. Sie fliegen nah am Mond vorbei und weiter zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems. Professor Brausewein erklärt ihnen von der Bodenstation aus alles, was sie sehen.

Brenzlig wird es, als sie durch einen Meteoritenschauer düsen, kurz darauf ihre Rakete kaputt geht und die Olchi-Kinder den Opa dann auch noch versehentlich nach einem Spaziergang im Weltall an einer verlassenen Raumstation vergessen. Doch natürlich kommen alle drei am Ende wieder heil nach Schmuddelfing zurück. Und so gibt es am Ende ein krötiges Abendessen unter dem nachtblauen Himmel und den unendlichen Weiten des Universums ...

„Die Olchis. Das große Weltraumabenteuer“ ist unterhaltsame Wissensvermittlung über das Weltall auf olchige Art — gelesen und gesungen von Stefanie Heinzmann. Im Frühjahr 2022 startet die gleichnamige Planetariumsshow im Planetarium Jena.




Erhard Dietl und Dieter Faber über die Produktion „Die Olchis. Das gro8e Weltraumabenteuer“:

Wie kam es zu dem Projekt?
Dieter Faber: Erhard Dietl und ich sind schon seit langer Zeit Olchi-Verbündete. Für die Olchi- Hörbücher und andere Olchi-Projekte habe ich viele Musiken komponiert und produziert, bin mit dem Olchi-Universum bestens vertraut. In meiner Zusammenarbeit mit dem Planetarium Jena zu einem anderen Thema kam die Idee auf, die Olchiwelt mit dem Sternenwelt zu verbinden. Erhard Dietl war sofort sehr angetan von dieser Idee, daraufhin haben wir gemeinsam den Plot für „Die Olchis. Das große Weltraumabenteuer“ überlegt. Eine sehr kreative und freudige Zusammenarbeit.

Wie sah die Zusammenarbeit aus?
Erhard Dietl: Dieter und ich trafen uns hier im Süden am StaHelsee. An einem herrlichen Sommertag dachten wir uns zusammen die olchige Weltall-Story aus. Anschließend schrieb ich den Text und die Songs, auch zeichnete ich die Figuren der Olchis und einige notwendige Details. Das alles in Absprache mit Robert Sawallisch vom Planetarium. Robert hatte die Erfahrung und die Leitung des Ganzen. Er ist selbst ein sehr guter Zeichner, hat gezeichnet, konstruiert und koloriert. Er hat das Ganze technisch umgesetzt und lebendig gemacht! Dieter Faber komponierte die wunderbare Musik zu den Songs in seinem Hamburger Studio. Und natürlich den großartigen Weltall- Soundtrack, der uns alle so verzaubert. Während der monatelangen Arbeit waren wir drei immer im engen Austausch. Die Zusammenarbeit funktionierte wunderbar, auch wenn die Pandemie unseren geplanten persönlichen TreHen einen Strich durch die Rechnung machte. Dieter Faber: Der Titelsong sollte wie bei einer Filmmusik ein Thema haben, das sich durch die ganze Produktion durchzieht. Das sollte Kinomusik werden, die auch bei den Vorführungen im Planetarium toll wirkt. Wir wollten sphärische Klänge, die das Weltall vertonen, als Gegensatz dazu sollten auch die schräge Tonwelt der Olchis erklingen. Nach Fertigstellung des Buches und der Dialoge und nach Absprache mit den Astrologen in Jena — die sorgten für die Korrektheit der das Weltall betreffenden Fragen — habe ich das gesamte Hörspiel einmal komplett selbst gesprochen und eingespielt, um dann die Musik fürs Orchester arrangieren zu können.

Was waren besondere Herausforderungen?
Dieter Faber: Wegen der durch Corona bedingten Umstände mussten alle Musiker und Sprecher einzeln ins Studio kommen —anders hätten wir die Abstandsregeln nicht einhalten können. Nach Beendigung der Aufnahmen habe ich die Audiospuren zusammengebastelt — ein großes Puzzle.

Was ist für Sie das Besondere an dem Hörspiel?
Dieter Faber: Für den speziellen Olchi-Sound habe ich wie bei den anderen Olchiproduktionen auch viele Soundeffekte selbst erzeugt und aufgenommen: Dosen zerdrückt, Dinge an die Wand geschmissen, Teller fallen lassen usw. Dann klang es recht olchig und muHelig müllig. Ein großer Glücksfall war dann noch, dass wir Stefanie Heinzmann als Erzählerin und auch als Sängerin des Titelsongs gewinnen konnten Sie ist ein absoluter Weltraumfan und bringt die ganze Produktion ganz wunderbar zum Klingen.

Erhard Dietl: Der Hörer wird mühelos in die Geschichte hineingezogen, reist mit den Olchis durch das Weltall und alle Bilder entstehen automatisch im Kopf. Ich denke, die Mischung aus Spannung, olchigem Humor und Information ist uns ganz gut gelungen. Und über allem schweben natürlich der gelungene Soundtrack und die witzigen Lieder, die alle Ohrwurmcharakter haben. Wir sind sehr glücklich, in Stefanie Heinzmann die genau richtige Sprecherin gefunden zu haben. Man spürt, wie viel Freude sie beim Einsprechen und Singen im Studio hatte. Ihre wunderbar gefühlvolle Stimme hat etwas sehr persönliches, und unsere Geschichte bekommt dadurch ihren ganz besonderen Charme. Jetzt hab ich unser Hörspiel aber genug gelobt. Schluss mit der Fragerei. Hört es euch selbst an und lasst euch verzaubern!