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Berliner Tradition bewahrt: Als der Büssing 4500 bei Bolle die Milch verteilte

Wiking - August 2022

"Kleiner Büssing" mit wendigem Auftritt

Die Pritsche stammt von 1957, der Milchkannen-Spritzling entstand zwei Jahre später. Und der Büssing 4500 in 1:87 macht daraus Berliner Zeitgeschichte. WIKING hat eben ein Faible für die Historie, gerade wenn es um Klassiker vom Gründungsort der traditionsreichen Modellbauwerkstätten geht. Nun kann sich der Sammler freuen wie Bolle! Denn mit dem Wiedersehen des Büssing 4500 miniaturisiert WIKING, mit den August-Neuheiten, einen wendigen Lkw nach Braunschweiger Vorbild, der einst im städtischen und ländlichen Verteilverkehr gleichermaßen unterwegs war. Im geteilten Berlin sollte dieser „kleine“ Büssing die Meierei C. Bolle für die frische Milchversorgung sympathisch in Erscheinung treten lassen.




Milchwagen (Büssing 4500) "Bolle"
Auf den Büssing 4500 freute man sich wie Bolle
Der Betrachter freut sich wie Bolle! Denn mit dem Wiedersehen des Büssing 4500 miniaturisiert WIKING einen wendigen Lkw nach Braunschweiger Vorbild, der einst im städtischen und ländlichen Verteilverkehr gleichermaßen unterwegs war. Gerade im geteilten Berlin sollte dieser „kleine“ Büssing die Meierei C. Bolle für die frische Milchversorgung sympathisch in Erscheinung treten lassen. WIKING kombiniert den Klassiker mit jener Geländerpritsche aus historischen Formen, die schon frühzeitig unter der Ägide von Modellbaumeister Alfred Kedzierski entstand und viele Jahre lang auch beim Pferdegespann genutzt wurde. Die Traditionsmodellbauer wissen um die Bedeutung der Büssing-Baureihen für die WIKING-Historie. Kein Wunder also, dass der Büssing Typ 4500 nach seiner unverglasten Vergangenheit nun eine modellbauerische Renaissance erlebt. Verglast versteht sich, aber immer noch mit der unverwechselbaren formalästhetischen WIKING-DNA. Für den Verteilerverkehr soll der Typ 4500 mit einer Nutzlast von 4,5 Tonnen und einem Gesamtgewicht von 8,7 Tonnen das Programm abrunden.

Fahrerhaus mit Fahrgestell, Pritsche, Kotflügeln und Felgen dunkelgrün. Inneneinrichtung mit integriertem Lenkrad eisengrau. Fahrerhaustüren mit Schriftzug Meierei C. Bolle silbern bedruckt. Silberne Türgriffe sowie Blinker gelborange. Heckseitig silbern bedrucktes Bolle-Logo sowie rote Rückleuchten. Schwarz bedruckte Fensterrahmen sowie seitlich gesilberten Zierstreifen und Türgriffe. Blinker orange gehalten. Spritzling mit silbergrauen Milchkannen als Ladegut.




Kastenwagen (MB L 319) "Dr. Oetker"
Düsseldorfer Transporter sollte Hausfrauen schlau machen
Nach der Übernahme der Düsseldorfer DKW-Produktion war es gleich ein gelungener Aufschlag, als Mercedes-Benz 1955 seinen ersten „leichten“ Transporter vorstellte. Der Mercedes-Benz L 319 bedeutete deutlich mehr Geräumigkeit als die kleineren Transporter von VW, Ford oder Borgward. Und die Bielefelder Hersteller von Back- und Puddingpulver wussten den Transporter sogleich für ihre Zwecke zu nutzen. Die Hausfrauenberatung zog durchs Land und leistete hilfreiche Aufklärungsarbeit. Dr. Oetker zählte zu jenen Markenartikeln, die sich früh die Herzen ihrer Zielgruppe erarbeiteten – durch Vor-Ort-Präsenz und intensive Beratung. So waren in den Nachkriegsjahren neben den bei WIKING bereits bekannten VW-Transporter-Gespannen auch die Düsseldorfer Transporter mit dem Stern im Kühlergrill in Sachen „Hausfrauenberatung“ unterwegs.

Karosserie elfenbeinbeige, Inneneinrichtung kieselgrau. Fahrgestell braunrot. Kühlergrill braunrot bedruckt mit silbernen Zierleisten und Mercedes-Benz-Logo. Rückleuchten karminrot und rückwärtige Blinker verkehrsorange bedruckt, seitliche Zierleisten und Türgriffe gesilbert. Seitlicher Schriftzug Dr. Oetker schwarz, Logo rot sowie braunroter Schriftzug Hausfrauen-Beratung. Außerdem Abbildung von Kuchen und Pudding. Frontscheinwerfer per Hand gesilbert, Felgen ebenfalls per Hand gesilbert.




MB L 406 Kastenwagen "Westmilch"
Mit Kuh Lotti: Düsseldorfer Transporter als Schulmilch-Express
Die zweite Generation des Düsseldorfer Transporters sollte seinen Vorgänger L 319 in der Wertschätzung und Verbreitung schnell hinter sich lassen. 1967 hatte Mercedes-Benz den L 406 als neue Baureihe vorgestellt und die Optik damit der kubischen Generation angepasst. Bis weit in die achtziger Jahre sollte der Transporter als Brot-und-Butter-Auto weite Verbreitung finden. Und selbstverständlich machte er auch Generationen von Schülern und Schülerinnen glücklich, wenn allmorgendlich das weiße Westmilch-Gefährt mit der Kuh Lotti auf der Flanke vorm Schulhof halt machte und die Schulmilch auslieferte. Nach der Übernahme der Düsseldorfer DKW-Produktion war es gleich ein gelungener Aufschlag, als Mercedes-Benz 1955 seinen ersten „leichten“ Transporter vorstellte. Der Mercedes-Benz L 319 bedeutete deutlich mehr Geräumigkeit als die Wettbewerber, ehe die zweite Generation mit dem L 406 diesen Ruf festigte. Später sollte dann der Sprinter in seine Fußstapfen treten.

Karosserie perlweiß, Fahrgestell mit Kühlergrill blau, Vordersitze taubenblau. Felgen schwarz. Kühlergrill mit gesilbertem Mercedes-Benz-Stern. Roter Negativ-Schriftzug „Westmilch“ vorn, auf den Seiten und am Heck. Vorne orange bedruckte Blinker. Seitlich zusätzlich Logo von „Kuh Lotti“ sowie Hinweis auf „frische Feinkost aus Milch“ in blau bzw. im negativen blauen Schriftstreifen. Türgriffe seitlich und am Heck schwarz. Handbemalte Frontscheinwerfer. Heckleuchten rot bedruckt.




Pritschen-Lkw (Magirus Sirius) "Migros"
Aus dem Migros-Trio wird ein Quartett
Der Themen-Zyklus Migros wächst: Der Magirus Sirius gehörte schon früh zum Fuhrpark – die Schweizer Händler setzten auf Expansion. Das mächtige Migros-„M“ leuchtete auf der Planenstirn, so dass die Flotte des Lebensmittelhändlers auf den Straßen der Eidgenossen unübersehbar war. WIKING hat sich in jüngster Vergangenheit gleich mehrfach des Fuhrparks angenommen und schon drei Vorbilder miniaturisiert. Jetzt wird aus dem Migros-Trio ein Quartett – die Plane des mintgrünen Klassikers wartet mit dem leuchtenden Marken-„M“ auf.

Fahrgestell mit Pritsche, Verdeck und Felgen mintgrün. Inneneinrichtung mit Lenkrad schiefergrau. Fahrgestell mit Kardanteil schwarz. Kühlergrill mit Rahmen und Magirus-Logo gesilbert, Fläche schwarz bedruckt. Dachfläche weiß bedruckt. Fahrerhaustüren mit gesilberten Türgriffen und Zierstreifen sowie „M”-Migros-Logo reinorange. Plane mit weißem Migros-Schriftzug sowie -Logo reinorange. Migros-Zeichen mit bedruckten „M” aufgeklebt. Scheinwerfer vorne sowie Blinker auf den Kotflügeln und heckseitige Rücklichter per Hand koloriert.




Milchwagen (Magirus Sirius)
Die gute, alte Zeit mit dem Rundhauber zur Molkerei
Dank der Neukonstruktion des einst bei WIKING umgebauten Sirius-Fahrgestells kommt der Magirus Rundhauber zu neuen Modellehren. Und genau solche Gestaltungen, wie die des jetzt vorgestellten Milchwagens lassen keine Wünsche offen – das ist modellbauerische Authentizität pur! Damals fuhren allerorts Milchwagen umher, die als Sammelfahrzeuge fungierten und die Milch von den Höfen zur meist nahegelegenen Molkerei brachten. Der schneeweiße Magirus Rundhauber mit der zeitgenössischen Gestaltung steht für diese längst vergangenen Jahre.

Fahrerhaus und Getränkepritsche weiß, Inneneinrichtung mit Lenkrad schwarz. Fahrgestell mit Zughaken sowie Kardanteil signalblau. Milchkannen silber. Felgen signalblau. Motorhaube mit Grillrahmen und Magirus-Logo in signalblau. Seitliche Türbedruckung mit Milchkannenlogo. Heckseitiger Schriftzug „Trinkt Milch – jeden Tag“ in weißer Aussparung auf blau bedruckter Fläche.




VW T1 Sambabus "Dr. Oetker"
Geselliger Ausflug von Dr. Oetker mit dem Sambabus
Mit dem Sambabus hatte Dr. Oetker schon früh die Kleinbus-Möglichkeiten der Beförderung für sich entdeckt. Dabei hielt es das Traditionsunternehmen schon früh an die Kontinuität im Markenauftritt. Allerorts informierte darüber hinaus die Bielefelder Bulli-Flotte über die Aushängeschilder Pudding- und Backpulver, die den Alltag der Hausfrauen leichter und erfolgreicher machen sollten. Dr. Oetker zählte zu den Markenartikeln, die sich früh die Herzen ihrer Zielgruppe erarbeiteten – durch Vor-Ort-Präsenz und intensive Beratung. So waren in den Nachkriegsjahren die VW-Transporter-Gespanne in Sachen „Hausfrauenberatung“ unterwegs.

Karosserieoberteil in elfenbeinbeige, Karosserieunterteil ebenfalls. Fahrgestell in schwarz. Stoßstangen elfenbeinbeige, Lenkrad schwarz. Inneneinrichtung kieselgrau. Felgen elfenbeinbeige mit VW-Logo und Buckelkappe in silber. Scheinwerfer transparent, Rückleuchten rottransparent eingesetzt. Faltdach moosgrau. Umlaufende braunrote Bauchbinde inklusive T1-Nase. Dr. Oetker-Logo frontseitig rot im silbernen Kreis aufgedruckt. Zweifarbiges „Dr. Oetker“-Logo auf den Türen.