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Rundhauber war des Baumeisters Liebling - Pritschenkipper Magirus

Wiking - November 2022

Rundhauber war Sympathieträger der Wiederaufbaujahre

Organisches Design jenes Jahrzehnts bedeutete Zeitgeist – die runde Haube zählte dazu. Und dann sollte auch die Bicolor-Gestaltung frische Farbe in den Alltag der fünfziger Jahre bringen. Der Magirus-Deutz Rundhauber mit kurzem Radstand und Kipper gehörte zu den Beschleunigern des Wirtschaftswunders in Deutschland – ein verlässlicher Diener im harten Baustellenalltag. Überall setzten die zumeist kleinen Baufirmen auf diesen kompakten Kipper und wussten dabei den luftgekühlten Heuler aus Ulm zu schätzen. WIKING hat mit den Oktober-Neuheiten den Magirus-Deutz Rundhauber mit einem neuen Fahrgestell und neuer Pritsche auf den Weg gebracht. Die Pritsche ist selbstverständlich aufstellbar und die freischwingende Heckbracke öffnet sich dabei von allein.




Pritschenkipper (Magirus) - hellgrün
Rundhauber war Sympathieträger der Wiederaufbaujahre
Der Rundhauber war der Sympathieträger der Wiederaufbaujahre. Organisches Design jenes Jahrzehnts bedeutete Zeitgeist – die runde Haube zählte dazu. Und dann sollte auch die Bicolor-Gestaltung frische Farbe in den Alltag der fünfziger Jahre bringen. Der Magirus-Deutz Rundhauber mit kurzem Radstand und Kipper gehörte zu den Beschleunigern des Wirtschaftswunders in Deutschland – ein verlässlicher Diener im harten Baustellenalltag. Überall setzten die zumeist kleinen Baufirmen auf diesen kompakten Kipper und wussten dabei den luftgekühlten Heuler aus Ulm zu schätzen. WIKING hat den Magirus-Deutz Rundhauber mit einem neuen Fahrgestell und neuer Pritsche auf den Weg gebracht. Die Pritsche ist selbstverständlich aufstellbar und die freischwingende Heckbracke öffnet sich dabei von allein.

Fahrerhaus mit Motorhaube sowie Kipperpritsche mit Heckbracke hellgrün. Inneneinrichtung dunkel-achatgrau. Fahrgestell mit Kardanwelle sowie Trittstufen am Fahrerhaus, aber auch vordere Kotflügel, Zwischenrahmen mit Zylinder, Außenspiegel, Peilstangen und Felgen grasgrün. Türgriffe und Zierleisten sowie seitlicher Magirus-Deutz-Schriftzug, aber auch frontseitiger Rahmen mit Magirus-Logo silbern bedruckt. Stoßstangenleiste silbern aufgedruckt. Rückleuchten rot.




Weitere Helfer für den Baustelleneinsatz




Unimog U 411 mit Rungenanhänger "Züblin"
Sogar Bauexperte Züblin schwor auf den Unimog U 411
Auf nationalen und internationalen Baustellen erwarb sich der Bauexperte Züblin eine bis heute gültige Expertise. Dabei nutzte die Baufirma auch den Unimog U 411, der vornehmlich als Zugpferd zum baustelleninternen Lastentransport benötigt wurde. Das WIKING-Gespann entstand nach einem authentischen Vorbild, denn tatsächlich zog der 411 entsprechend der WIKING vorliegenden Dokumentation Betonröhrenteile zur Einsatzstelle. Der U 411 war von den Gebrüdern Boehringer einst für den landwirt-schaftlichen Vielzweckeinsatz konzipiert – kompakt ist das Original wie auch die 87-fache Verkleinerung. Auf der DLG-Ausstellung 1948 in Frankfurt feierte das Vorbild, das später als Unimog zur Legende werden sollte, Premiere. Schon im März 1949 bauten die Gebrüder Boehringer die Zugmaschine für die Land- und Fortwirtschaft in Göppingen in Serie, bevor die Fertigung 1951 an den jahrzehntelangen Unimog-Standort Gaggenau verlegt wurde und Daimler-Benz die Regie der Typenfamilie übernahm.

Unimog-Karosserie signalgelb, Fahrgestell mit Kardanteil und Inneneinrichtung sowie Lenkrad schwarz. Felgen verkehrsrot. Pritscheneinlage silber. Scheinwerfer von Hand bemalt. Scheibenrahmen signalgelb auf Verglasung aufgedruckt. Kühlergrill mit Mercedes-Benz-Stern gesilbert. Schwarzes Züblin-Logo auf der Motorhaube sowie auf den seitlichen Türen. Scheinwerfer vorn per Hand gesilbert. Rungenanhänger mit signalgelber Pritsche und Rungen. Fahrgestell, Doppelkotflügel, Deichsel und Drehschemel schwarz. Felgen verkehrsrot. Betonrohre dunkelachatgrau.




Hanomag K55 Raupenschlepper mit Räumschild - wasserblau
Der mächtige Raupenschlepper für den Baustelleneinsatz
Auch auf Baustellen wurden in den Wirtschaftswunderjahren PS-starke Raupenschlepper mit Planierschild benötigt, vor allem solche, die im unwegsamen Gelände kraftvolle Wunder bewirken konnten. Hanomag knüpfte mit dem K55 an die Kettenschlepper der Vorkriegsjahre an und konnte damit einen wirklichen Kraftprotz in den Markt geben, der neben der Landwirtschaft auch die Baustellen und die Forstwirtschaft unterstützen sollte. Der Kettenschlepper K55 aus den Hannoveraner Hanomag-Werken, dessen Typenkennzeichen für den 55 PS-starken Dieselmotor steht, besitzt in der Modellhistorie der WIKING-Chronologie eine einzigartige Alleinstellung. Er wurde bereits in den 1950er-Jahren im Maßstab 1:25 von den Berliner Modellbauern als reines Anschauungsmodell ausschließlich für Hanomag konzipiert.

Motorhaube wasserblau. Karosserie mit Motorblock mit Achsabdeckung sowie Rädern, aber auch Ansaugrohr, Auspuff, Pendelachse, Rückstrahler, Schalthebel und Kettenführung rot. Schild und Hydraulikrahmen wasserblau. Vordere Scheinwerfer silbern bedruckt, seitliche Motorhauben-Bedruckung mit Schriftzug „Hanomag K55“.




Gabelstapler (Clark) - blassgrün
1:87-Clark-Gabelstapler nach WIKING-Vorbild miniaturisiert
WIKING selbst lieferte das Vorbild - seine Geschichte schrieben die Nachkriegsjahre: Als die Alliierten den Wiederaufbau des Landes vorantrieben, hatten sie die amerikanische Industrie als wirtschaftliche Aufbauhelfer gleich mitgebracht. Darunter auch der US-Hersteller Clark, der die dringend benötigten Gabelstapler im Ruhrgebiet in Lizenz fertigte und mit Unterstützung eines WIKING-Werbemodells auch erfolgreich verkaufte. Modellbaumeister Alfred Kedzierski schuf zu Beginn der 1950er-Jahre den Clark Gabelstapler in 1:25. Gut 65 Jahre später entstand daraus ein Filigran-Stapler in 1:87, der an die Hubgerätegeneration der Nachkriegsjahre erinnert. Manchmal bedarf es keiner langen Überlegung, denn die schönsten Vorbilder hat WIKING doch selbst gebaut. So viel Markengeschichte und modellbauerische Kontinuität gelingt eben nur WIKING. Jetzt erscheint das Modell in gleicher Perfektion in 1:87, nachdem die Konstrukteure das modellbauerische 1:25-Vorbild entsprechend heruntergerechnet und die Funktionen peinlichst genau eingearbeitet haben. Das Fahrgestell mit Aufbau erscheint in der 87-fachen Miniaturisierung ausgesprochen kompakt. Der Stapler verfügt auch diesmal über einen kippbaren Hubmast mit beweglicher Gabel. Überdies werden ein separater Sitz sowie ein neues Lenkrad mit angesetzter Konsole eingefügt.

Karosserie und Chassis sowie Hubmast und Gabel blassgrün. Lenkrad, Sitz und Reifen schwarz. Umlaufend weiße Zierstreifen sowie weißer rückwärtiger Clark-Schriftzug. Seitlich weiße Clark-Lettern am Hubmast. Felgen gelb abgesetzt.




Bauwagen "Bölling"
Hofklassiker für Revier-Baufirma
Es waren ausrangierte Umzugshänger, meist aus den dreißiger Jahren, die auch die Nachkriegsjahrzehnte überdauerten, weil sie einen neuen Einsatzzweck gefunden hatten. Beim Bauunternehmen Bölling wurde der Bauwagen lange Jahre für Alltagsaufgaben genutzt. Dort, wo sich die Bauarbeiter eine Pause gönnten, wurde dieser ungewöhnliche Anhänger geschätzt. Die Serie nach Vorbildern aus dem Fuhrpark des einst großen Bauunternehmens des Reviers erhält damit weitere Vielfalt.

Aufbau narzissengelb, Fahrgestell mit Deichsel und Felgen karminrot, Dach und Fenster anthrazitgrau. Bedruckung mit Firmenschild „Bölling“ mit weißer Typografie auf rotem Grund. Rot-weiße Warnstraffur an Front, Seiten und Heck.




Hochbordkipper (MB) "Bölling"
Der kubische Baustellen-Routinier von Emil Bölling
Was wären die Baustellen im Revier ohne die großen Hochbordkipper gewesen? Emil Bölling schickte einst die kubische Generation ins Rennen, um die tonnenschwere Beladung wegzuschaffen. Das Vorbild des Mercedes-Benz Hochbordkippers zählt zu den ersten Frontlenkern, die damals auf deutschen Baustellen erst einmal mit Vorurteilen aufräumen mussten. Genauso wie bei WIKING wurde bei den Baufirmen seinerzeit überall in der Bundesrepublik der Hauber bevorzugt. Erst nach und nach konnte diese Bastion aufgebrochen werden, so dass auch die kubische Baureihe hilfreiche Überzeugungsarbeit leisten konnte. Von der profitierte freilich die Mercedes-Benz Nachfolgegeneration. Bei WIKING komplettiert sich einmal mehr der Zyklus zeitgenössischer Modelle nach Vorbildern des facettenreichen Bölling-Fuhrparks.

Fahrerhaus mit Ober- und Unterteil sowie Hochbordkipper mit Heckklappe narzissengelb. Fahrgestell, Kardanteil und Felgen karminrot. Karminroter Kühlergrill mit großem Mercedes-Benz-Logo und Zierrat silbern bedruckt und eingesteckt. Stoßstange mit vorderen Kotflügeln karminrot. Inneneinrichtung olivbraun. Scheinwerfer per Hand gesilbert. Fahrerhaus karminroter Bauchbinde, Rücklichter rot bedruckt. Rotweißes Firmenschild „Emil Bölling“ auf den Fahrerhaustüren.