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Typischer Tankwagen im Zeichen der Muschel

Wiking - Januar 2023

Shell-Tanker ist ein Stück automobiler Kultur

Dieser Tankwagen ist ein Stück automobiler Kultur der fünfziger Jahre – eine Neuheit in 1:87! Das Vorbild des Magirus S 7500 verfügte einst über ein großes Fahrerhaus, das damals im Verteilverkehr der Tanklager durchaus üblich war. Allerdings wurde der hintere Teil des Fahrerhauses vorzugsweise als praktischer „Kannenschrank“ genutzt. Der Magirus Rundhauber in den zeitgenössischen Shell-Farben brachte damit nicht nur den Kraftstoff zur Tankstelle, sondern sorgte auch für eine kleinteilige Belieferung der Stationen mit Öldosen und anderen Kleingebinden. Der Aufbau ist charakteristisch für den Tankwagenbau der fünfziger Jahre.

Automobile Nachkriegsgeschichte bei Wiking hat schon immer bedeutet, dass auch die Mineralölwirtschaft bei den Modellen vertreten ist. Gleich mehrere Tankfahrzeuge waren in den 1960er Jahren gleichzeitig im Programm und Fritz Peltzer nahm sich den Aktivitäten von Shell an und ließ nach und nach Modelle im Zeichen der gelb-roten Muschel in unterschiedlichsten Kombinationen und Ausführungen ins Sortiment fahren. Mit den Dezember-Neuheiten durfte dann auch endlich der Magirus Rundhauber seine Shell-Premiere feiern.




Tankwagen (Magiurs S 7500) "Shell"
Shell-Tanker ist ein Stück automobiler Kultur
Dieser Tankwagen ist ein Stück automobiler Kultur der fünfziger Jahre – eine Neuheit in 1:87! Das Vorbild des Magirus S 7500 verfügte einst über ein großes Fahrerhaus, das damals im Verteilverkehr der Tanklager durchaus üblich war. Allerdings wurde der hintere Teil des Fahrerhauses vorzugsweise als praktischer „Kannenschrank“ genutzt. Der Magirus Rundhauber in den zeitgenössischen Shell-Farben brachte damit nicht nur den Kraftstoff zur Tankstelle, sondern sorgte auch für eine kleinteilige Belieferung der Stationen mit Öldosen und anderen Kleingebinden. Der Aufbau ist charakteristisch für den Tankwagenbau der fünfziger Jahre. Damals wurde entsprechend der Omnibusbauweise jener Zeit der Tankaufbau vollends verkleidet, hinter den seitlichen Türen lagerten Schläuche und mobile Armaturen. Die geschwungenen Kotflügel gelten dabei als Relikt der späten dreißiger Jahre, als die Karosseriebauer die ersten großen Serien von Tankfahrzeugen auf die Straßen schickten. Der Klassiker-Tankwagen war mit zwei Achsen ziemlich wendig und jederzeit in der Lage, an der Tankstelle für Nachschub zu sorgen.

Fahrerhaus, Chassis mit Kardanteil sowie Tankplatte und Kühlergrill und Felgen blutorange. Anthrazitgraue Inneneinrichtung. Tankaufbau mit Bodenplatte rapsgelb gehalten. Seitliches „Shell“-Logo auf den Fahrerhaustüren. Aufbau mit rotem „Shell“-Schriftzug. Heckseitig rotes „Shell“-Logo. Rahmen und Magirus-Logo auf dem Kühlergrill sowie Türgriffe und Winker gesilbert. Spiegel, Scheibenwischer und Peilstangen anthrazitgrau beigelegt.




Pritschen-Lkw mit Aufsatztank (Magirus Sirius) "Aral"
Als der Benzol-Verband mit Aral Flagge zeigte
Für den boomenden Kraftstoffmarkt waren in den 1950er-Jahren allerorts Verteilfahrzeuge mit Aufsatztank im Einsatz. Einen Vorteil hatte das für die wirtschaftlich noch im Aufbau befindlichen Heizöl- und Treibstoffhändler: Sie konnten beim Fahrgestellwechsel den Tank weiter nutzen. Das Vorbild, das für das 1:87-Modell Pate stand, erscheint in der authentischen Gestaltung der Nachkriegsjahre, als der Benzol-Verband begann, den Kraftstoff Aral forciert als zentrale Werbemarke zu nutzen. Mit dem Magirus Sirius pflegen die Traditionsmodellbauer von Wiking überdies die berühmtesten Klassiker der Nachkriegsgeschichte! Der Lkw aus Ulmer Produktion mit dem einst donnernden luftgekühlten Deutz-Motor steht für eine ganze Generation von Lastwagen und prägte in den Nachkriegsjahrzehnten das Straßenbild Deutschlands.

Rundhauberfahrerhaus und Pritsche verkehrsblau, Inneneinrichtung schwarz, Pritschenboden staubgrau. Fahrgestell mit Zughaken und Kardanteil schwarz. Felgen silber. Tankober- und –unterteil sowie Schlauchhaspel und Schlauch weiß. Seitliche Tankbedruckung mit verkehrsblauem Streifen und weißem Schriftzug „B.V. Aral“. Frontseitiger Kühlergrillrahmen und Magirus-Logo gesilbert. Stoßstange und seitliches Fahrgestell mit silbernem Schriftzug „Magirus Deutz“. Scheinwerfer frontseitig handbemalt.




Tankwagen (MB) "Gasolin"
So versorgte Gasolin verlässlich seine Tankstationen
Der Klassiker-Tankwagen hatte zwei Achsen, war wendig und jederzeit in der Lage, an der Tankstelle für Nachschub zu sorgen. So fuhr der Mercedes-Benz Langhauber in den Aufbruchsjahren des beginnenden Wirtschaftswunders an den Gasolin-Tanklagern los, um die Kundenbelieferung sicherzustellen. Wer hätte das gedacht, dass dieses „Gasolin“-Logo einst an 3.500 Tankstellen im Westen Deutschlands prangte. Angesichts des damals dichten Zapfsäulennetzes waren Tankwagen überall an der Tagesordnung. Dass die rotweißen Markenfarben von „Gasolin“ später der Marktkonzentration in der Mineralölindustrie zum Opfer fielen, macht die Historie der Tankstellengeschichte, der sich Wiking immer wieder widmet, umso bemerkenswerter.

Fahrerhaus, Chassis mit Kardanteil sowie Kühlergrill und Felgen in rot. Anthrazitgraue Inneneinrichtung. Tankaufbau mit Bodenplatte weiß gehalten. Seitliches „Gasolin“-Logo auf den Fahrerhaustüren in weiß, rot und schwarz gehalten. Aufbau mit rotschwarzem „Gasolin“-Schriftzug. Heckseitig dreifarbiges „Gasolin“-Logo. Außerdem heckseitige Blinker in orange und Rückleuchten in karminrot. Heckseitige Stoßstange rot bedruckt. Frontscheinwerfer per Hand gesilbert.




Tankwagenhängerzug (MB LP 333) "Esso"
Pullman-Tanker bringt den Esso-Flugkraftstoff aufs Rollfeld
Wiking miniaturisiert bundesdeutsche Flughafen-Geschichte: Gleich nach Kriegsende gehörte Esso zu den führenden und von den Alliierten protegierten Kraftstoffanbietern in der jungen Bundesrepublik. Dementsprechend erhielten sie von Beginn an Zugang zu den Flughäfen, um dort die Flugkraftstoffversorgung erst für den militärischen und dann für den zivilen Betrieb zu sicherzustellen. Zahlreiche Gespanne unterschiedlicher Hersteller waren im feuerroten Esso-Auftritt der fünfziger Jahre unterwegs – allesamt mit dem internationalen Markenzeichen von Esso Aviation Products. Dazu zählte auch das Tankwagengespann mit der Pullman-Zugmaschine von Mercedes-Benz, damals waren Frontlenker vielerorts ein Novum. Die Pullman-Fahrgestelle fanden zur Kraftstoffversorgung später europaweit auf vielen Airports ihre Verwendung.

Fahrerhaus mit Fahrgestell, Kardanwelle sowie Stoßstange, vordere Doppelkotflügel, hintere Kotflügel sowie Öltank mit Grundplatte, aber auch Felgen in Esso-rot. Kühlergrill schwarz mit silberner Bedruckung von Zierleisten und Mercedes-Benz-Stern. Inneneinrichtung anthrazitgrau. Lenkrad hellelfenbein eingesteckt. Zierleisten am Fahrerhaus gesilbert, vordere Blinker signalorange. Dreifarbiges Esso-Logo auf den Fahrerhaustüren. Heckleuchten karminrot bedruckt. Seitliches Logo „Esso Aviation Products“ auf den Tankseiten. Anhänger mit Fahrgestell, Drehschemel sowie Kotflügel, Deichsel und Öltank mit Grundplatte Esso-rot. Rückleuchten karminrot. Seitliches Logo „Esso Aviation Products“.




Behelfstankwagen (MB L 3500) "Keller Geister"
Für den Werkverkehr musste der Behelfstankwagen her
Besondere Aufgaben erforderten in der Weinkellerei einst besondere Fahrzeuge. Dazu zählt der Behelfstankwagen, der auf dem Pritschenfahrgestell des Mercedes-Benz L 3500 im „Keller Geister“-Werksverkehr eingesetzt wurde. Beladen war er zum Weintransport mit flexibel einsetzbaren Tanks. Zeitgenossen erinnern sich noch an die großen Jahre von „Keller Geister“, als der Markenname dank TV-Werbung zum Synonym für Sekt in Deutschland wurde – der Werbespruch „Es prickelt wieder!“ kannte vor 50 Jahren jeder. Vor allem das markante Markenbild machte den Schaumwein von der Mosel so populär. 1954 hatte Peter Herres in Leiwen die Wein- und Sektkellerei gegründet und schon 1959 wurde ein neuer Firmensitz in Trier bezogen, weil der Erfolg der Kellerei eine größere Betriebsstätte notwendig gemacht hatte.

Fahrerhaus mit Dachschild und Pritsche grasgrün, Tankober- und –unterteil elfenbeinbeige. Fahrgestell mit Kardanteil schwarz, Felgen grasgrün. Verglasung topaz getönt. Frontscheinwerfer und Kühlergrillstege gesilbert, Stoßstange schwarz bedruckt. Fahrerhaustüren mit Logo von „Keller Geister“ weiß, gold und schwarz bedruckt. Dachschild sowie Pritschenseiten und Pritschenheck mit weißen „Keller Geister“-Schriftzug.




Unimog U 406 "Gasolin"
Heizöl und Diesel brachte der Gasolin-Unimog überall hin
Regionale Tanklager gehörten fern der Hannoveraner Gasolin-Zentrale einst zum Alltagsbild. Dort wurde die Versorgung der Kunden sichergestellt – auch mit dem Unimog 406 mit Aufsetztank, wenn es ins unwegsame Gelände ging. Heute ist die Kraftstoffmarke ein Klassiker, wenngleich auch ohne jedwede Alltagspräsenz. Wer hätte das gedacht, dass dieses „Gasolin“-Logo einst an 3.500 Tankstellen im Westen Deutschlands prangte! Angesichts des damals dichten Zapfsäulennetzes waren Tankwagen mit unterschiedlichen Transportvolumina überall an der Tagesordnung. Dass die rotweißen Markenfarben von „Gasolin“ später der Marktkonzentration in der Mineralölindustrie zum Opfer fielen und dann von Aral umgeflaggt wurden, macht die Historie der Tankstellengeschichte, die sich Wiking immer wieder widmet, umso bemerkenswerter.

Fahrerhaus mit Fahrgestell sowie Kardanwelle, Pritsche und Felgen karminrot. Pritscheneinlage silbergrau, Inneneinrichtung mit Lenkrad anthrazitgrau. Tankoberteil weiß, Tankunterteil karminrot. Kühlergrill mit Mercedes-Benz-Stern sowie Zierleisten gesilbert. Unimog-Schriftzug silbern auf der Motorhaube aufgedruckt. Fahrerhaustüren mit Gasolin-Logo in karminrot-schwarz. Heckseitig ebenfalls Gasolin-Logo in karminrot-schwarz.