Barbie® präsentiert die erste Barbie-Puppe mit Autismus – ein starkes Zeichen für Repräsentation und Inklusion im Spiel

12.1.2026 Mattel
Spielwaren
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Mattel, Inc. (NASDAQ: MAT) stellt heute die erste Barbie-Puppe mit Autismus vor. Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Autistic Self Advocacy Network (ASAN), um die Erfahrungen von Menschen im Autismus-Spektrum authentisch widerzuspiegeln. Diese neue Fashionista-Puppe lädt Kinder dazu ein, sich selbst in Barbie wiederzufinden und inspiriert zu fantasievollem Spiel, das die eigene Lebenswelt erweitert. Die Entwicklung dauerte über 18 Monate und erfolgte in Partnerschaft mit ASAN – einer gemeinnützigen Organisation für die Rechte von Menschen mit Autismus, die von und für Autist*innen geführt wird. Die Puppe ergänzt die Barbie Fashionistas Kollektion, die bereits die größte Vielfalt an Hauttönen, Haarstrukturen, Körpertypen sowie medizinischen Bedingungen und Behinderungen bietet. „Seit Jahrzehnten spiegelt Barbie die Welt wider, die Kinder sehen und von der sie träumen. Unsere erste autistische Barbie setzt diese Tradition fort“, sagt Jamie Cygielman, Global Head of Dolls bei Mattel. „Die Zusammenarbeit mit ASAN hat uns geholfen, jedes Detail authentisch zu gestalten. Wir sind stolz, die Inklusion im Spielzeugregal weiter auszubauen – denn jedes Kind verdient es, sich in Barbie wiederzufinden und sein grenzenloses Potenzial zu erkennen.“ Designmerkmale der Autistischen Barbie Die Barbie-Designteams haben bewusst Merkmale integriert, die Erfahrungen aus dem Autismus-Spektrum widerspiegeln:

  • Körper: Bewegliche Gelenke an Ellbogen und Handgelenken ermöglichen Bewegungen wie „Stimming“ oder Handbewegungen, die einige Autist*innen zur Verarbeitung von Reizen oder als Ausdruck von Freude nutzen.
  • Blickrichtung: Der Blick ist leicht seitlich ausgerichtet, um zu zeigen, dass manche Menschendirekten Augenkontakt vermeiden.
  • Accessoires:
  • Fidget Spinner: Ein pinkfarbener Fingerclip-Fidget-Spinner, der sich tatsächlich dreht–als sensorisches Hilfsmittel zur Stressreduktion.
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Pinke Kopfhörer als modisches Accessoire, dasHintergrundgeräusche reduziert.
  • Tablet: Mit Symbol-basierter AAC-Kommunikation auf dem Display – unterstütztalternative Kommunikationsformen.
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  • Sensorisch freundliche Kleidung: Locker sitzendes, lila gestreiftes A-Linien-Kleid mit kurzen Ärmeln und fließendem Rock, kombiniert mit flachen Schuhen für Stabilität und Komfort.

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit Für den Launch in Deutschland arbeitet Barbie mit Rafaela Lisbeth Kiene zusammen – sie ist selbst Autistin und setzt sich aktiv dafür ein, auf ihren Social-Media-Kanälen über neurodivergente Lebensrealitäten aufzuklären. Besonders wichtig dabei ist der Dialog mit Menschen aus der Community, der authentische Einblicke und Perspektiven ermöglicht und nochmals unterstreicht, wie bedeutend Repräsentation für Kinder ist.

Als autistische Frau und Sozialarbeiterin weiß ich, dass Autismus für viele Menschen als Einschränkung wahrgenommen wird. Viele Barrieren entstehen dabei erst durch eine Umwelt, die auf unterschiedliche Wahrnehmungen nicht eingestellt ist. Repräsentation im Kinderzimmer kann helfen, für diese Realität früher eine Sprache zu finden und Verständnis zu fördern."

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Die Fashionistas-Kollektion umfasst inzwischen über 175 Looks und steht für Vielfalt und Inklusion. Studien der Cardiff University zeigen, dass Puppenspiel Empathie und soziale Fähigkeiten fördert – auch bei neurodivergenten Kindern. Mit der neuen Autistischen Barbie setzt Mattel ein klares Zeichen: Jedes Kind soll sich in Barbie wiederfinden können.